Heute ist Samstag und ich lasse das letzte Wochenende Revue passieren. Ziel diesmal ist das wunderschöne Südtirol – mit dem Skigebiet Ratschings-Jaufen. Unsere Unterkunft: Das 5- Sterne Hotel Tenne Lodges direkt an der Talstation des Skigebiets Ratschings-Jaufen.

Irgendwie wollte ich nochmal Schnee unter meinen Füßen spüren und was bietet sich hierzu besser an, als in die Berge zu fahren. Ich bin, seit dem ich klein bin, eine absolute Skifahrerin. Ich liebe die Berge, die frische Luft, die Bretter unter den Beinen und die Ski-Hütten. Am besten scheint noch die Sonne ☀️ und ich bin überglücklich 😍

Okay gut, jetzt aber zurück zum eigentlichen – dem Reisebericht!

Für ein verlängertes Wochenende (Freitag – Sonntag) habe ich diesmal folgendes eingepackt:

💛 3 Katheter (Am Sonntag wird getauscht und zwei als Reserve)

💛 2 FreeStyle Libre 3 Sensoren (Am Sonntag wird getauscht und einen als Reserve)

💛 Novo Rapid PumpCart, falls mein Insulin schlapp macht

💛 Insulinpen & Notfall Insulin in der Ampulle (Novo Rapid & Lanctus)

💛 Pennadeln (ca. 15 Stück)

💛 Notfall-Broteinheiten für die Skijacke (Ich habe immer Mentos, Mars oder Snickers dabei)

Eine Urlaubspumpe habe ich für den kurzen Zeitraum nicht beantragt. Falls es Probleme geben sollte bin ich innerhalb der EU und könnte theoretisch auch heimfahren. Ansonsten packe ich natürlich noch alles zum Skifahren ein.

Nach gut 2 Stunden Autofahrt wird – wie ziemlich oft – mit einem Frühstück gestartet 😍 Wir waren in einem Café in Sterzing. Da es am Freitag ziemlich stark geregnet hat waren wir noch eine Weile in Sterzing und sind dann erst weiter zum Hotel gefahren.

Nach einem Willkommensdrink – in meinem Fall einem Aperol Spritz 🍹- haben wir unsere wunderschöne Mountain Lodge bezogen. Wir hatten sogar noch eine kleine Sitzecke mit Küche im Zimmer. Absolut traumhaft – schaut mal in die Fotogalerie für mehr!

Danach stand Wellness auf dem Programm. Die Pumpe lasse ich meistens einfach dran und mache sie am Bikini fest. Ich schaue bevor ich in die Sauna, zum schwimmen oder in den Whirlpool gehe, auf meinen Blutzuckerwert und schalte die Pumpe dann aus und lege sie ab. Sollte der Wert über 200 mg/dl sein gebe ich meistens einen kleinen Bolus ab, damit der Wert während dem Ablegen nicht steigt. Wenn ich über 30 Minuten schwimmen will, dann lasse ich den Wert meistens etwas erhöht, da er bei Sport eh sinkt.

Nach diesem wirklich anstrengenden Tag sind wir um ca. 19:00 Uhr zum À-la-carte-Abendmenü 🍴 gegangen. Man kann hier aus diversen Gerichten wählen und wird schlussendlich mit einem Drei- oder Vier-Gänge Menü verwöhnt.

In der Küche wird Wert auf Regionalität und lokale Produkte von Bauern der Region gelegt. Dieses Konzept überzeugt mich thematisch und auch kulinarisch. Man schmeckt die Frische der Produkte und die Vielfalt des Angebots. Vegetarische und vegane Speisen sind immer verfügbar. Es ist ein absoluter Gourmeturlaub gepaart mit Bergen und Skifahren – welch ein Traum 😍

Da man bei einem solch großartigen, längeren À-la-carte-Menü die Broteinheiten vorab nicht genau abschätzen kann habe ich zu Anfang oft für 2 Broteinheiten (BE) gespritzt und sollte es doch noch mehr werden, oder die Nachspeise süßer sein, als gedacht, dann habe ich nochmal nachgespritzt. Hier ist es gefährlich für seine üblichen Broteinheiten zu spritzen, da sich das Abendessen durch die verschiedenen Gänge in die Länge zieht und man die Broteinheitenanzahl zu anfangs nicht genau kennt.

Nach diesem Traum von Dinner gings am Morgen genauso gut weiter. Das Frühstück. Meine absolute Lieblingsmahlzeit am Tag. Ich liebe ein ausgiebiges Frühstück. Und wenn ihr das auch liebt, dann kann ich Euch nur die Tenne und deren Frühstücksbuffet empfehlen. Hier gibt es alles, was mein Herz begehrt. Ich habe mich für einen Avocado-Toast, Obst, Müsli und ein Lachsbrötchen entschieden. Das Allerbeste ist aber die zuckerfreie Marmelade, die das Hotel anbietet. Chapeau! 

Kurz nach dem Frühstück habe ich an der YpsoPump meinen „Easy-off“ Modus angeschaltet und für gut 2 Stunden laufen lassen, da es nun auf die Piste ging ⛷
Ich genieße die frische Luft und den wunderschönen Ausblick auf die Berge.

Während den Liftfahrten checke ich immer wieder meinen Blutzuckerwert und versuche, ihn zwischen 150 und 200 mg/dl zu halten. Klappt zwar nicht immer, aber ich kann durch die Pumpe leicht und schnell eingriffen.

Apropos Pumpe… ich habe beim Sport immer einen Sport-BH an und hierin stecke ich die YpsoPump auch beim Skifahren. So kann sie erstens nicht zu kalt werden und auch beim möglichen Sturz besteht nicht die Gefahr, dass sie kaputt geht. Den Katheter habe ich am Bauch gesetzt, da dann der Schlauch (60 cm) bis in den BH leicht reicht und nicht spannt. Und sollte sie vibrieren kann ich von oben nachsehen was sie mir sagen will. Okay, ich gebe zu, dass war jetzt sehr ausführlich erklärt, aber ich möchte auch, dass ihr etwas mitnehmen könnt um Eure Routine zu verbessern.

Zum Mittagessen habe ich den Bolus um knapp 25% reduziert, da wir danach nochmal auf die Piste wollten und ich eine Unterzuckerung vermeiden will. Das hat auch gut geklappt. Das Skigebiet ist super für 2-3 Tage. Viele verschiedene Schwierigkeitsgrade, neue Liftanlagen und tolle Hütten soweit das Auge reicht ⛷

Am Nachmittag musste einfach noch ein Kaiserschmarrn in der Ratschingser Stub´n sein. Ich bestelle ganz bewusst ohne Puderzucker und nicht karamellisiert. Ich sage es immer dazu und hatte auch noch nie ein Problem, dass dies nicht möglich sei. Der Kaiserschmarrn war super gut! Nur zu empfehlen. Man kann hier auch etwas mehr davon essen ohne Panik zu haben, dass der Blutzucker in die Höhe schießt. Klar ist mir jedoch auch bewusst, dass im Kaiserschmarrn-Teig bereits Zucker enthalten ist, welchen ich mitberechnen muss.

Naja und nach dem ganzen Sport gings für uns nochmal in die Sauna – YpsoPump ab und ab zum schwitzen. 

Abends hat uns Klaus dann Cocktails 🍸 gemixt – einfach großartig. Ich habe den Negroni probiert. Zu Diabetes und Alkohol möchte ich Euch noch einen separaten Blogbeitrag schreiben.

Am Samstagabend stand dann ein kompletter Wechsel an – Sensor und Katheter. Beim Sensor hatte ich leichte Probleme, weil es rausgeblutet hat, aber der Sensor hat trotzdem funktioniert. Jedoch musste ich per Blut nachmessen, weil er lange falsch gemessen hat.

Ich kann Euch Skifahren mit Pumpe und Loop nur empfehlen. 

Auch die Tenne Lodges mit dem gesamten Team rund um Hotelleiter Daniel sind super nett und zuvorkommend. Man fühlt sich fast wie zuhause und wird auch so begrüßt 😍

🤍 Wunderschönes Hotel mit grandiosen Gourmethighlights

🤍 Außergewöhnlich schöne Zimmer

🤍 Riesige Frühstücksauswahl

🤍 Familiäre Atmosphäre im gesamten Hotel

🤍 Skigebiet Ratschings-Jaufen zu Fuß erreichbar

Ich freue mich, wenn Euch der Blogartikel gefällt 😍 und ihr mir einen Kommentar hinterlasst.

Eure Conny

5/5

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